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Bereitschaften im BRK

Menschen in Not schnell und wirksam zu helfen, das ist von jeher das große Ziel der Bereitschaften des Bayerischen Roten Kreuzes.

Knapp 43.000 Frauen, Männer und Jugendliche helfen in den Bereitschaften Verletzten, Kranken, alten Menschen, Behinderten sowie jedem der der Hilfe bedarf, an über 900 Standorten in ganz Bayern, freiwillig und unentgeltlich. Um schnell und gezielt Hilfe herbeizuführen ist es notwendig, einen exakten Notruf abzusetzen. Wie das funktioniert, entnehmen Sie bitte unserem "Kleinen Einmaleins der Notfallmeldung".

Zu den Aktivitäten der "Menschen die helfen" zählen insbesondere

  • Sanitätsdienst
  • Betreuungsdienst (mit Verpflegung)
  • Rettungsdienst
  • Helfer vor Ort
  • Rettungshundearbeit
  • Technik und Sicherheit
  • Notfallnachsorge
  • Information und Kommunikation
  • Blutspendewesen
  • Suchdienst
  • und Vieles andere mehr......

Viele dieser Aufgaben sind auch für die Bewältigung von großen Schadensereignissen notwendig. Zur Bewältigung eines sog. Massenanfalles von Verletzten oder Kranken halten die BRK-Bereitschaften ein abgestuftes Konzept der Hilfe bereit. Es bildet die aktuellsten Richtlinien, abgestimmt zwischen dem Freistaat Bayern und den Hilfsorganisationen ab. Vorgeschaltet wurden zur Spitzenabdeckung im Rettungsdienst sog. Unterstützungsgruppen Rettungsdienst (UG Rett). Auch sind einzelne Gemeinschaften bei Bedarf gesondert zu erreichen.

Im Einheitenkonzept der Bereitschaften des Kreisverbandes Kitzingen finden sich fast alle Bereitschaften wieder und sind so in den Katastrophenschutz aktiv mit eingebunden.

Wichtig ist den Verantwortlichen der BRK-Bereitschaften eine hochwertige Ausbildung der Einsatzkräfte. Dabei wird auch darauf geachtet, dass jede Helferin und jeder Helfer für seine Aufgaben die entsprechende Qualifkation aufweist; es wird gefordert, aber nicht überfordert. So war es klar, dass in dem für 2010 ausgerufenen Jahr des "Traumamanagements" ein abgestuftes Konzept gewählt wurde. Es waren vorgesehen

  • Ausbildungsabende der örtlichen Bereitschaften mit Schwerpunkthemem zu Frakturen und Ruhigstellungsmaßnahmen
  • "Traumatraining im Sanitätsdienst" für Sanitätshelferinnen und Helfer
  • Fortbildung zum Theme Traumamanagement für ehren- und hautamtliche RettungsdienstmitarbeiterInnen bzw. Einsatzkräfte der Unterstützungsgruppen Rettungsdienst,...
  • ITLS-basic-Seminare für RettungsssanitäterInnen,...
  • ITLS-advanced-Seminare für RettungsassistentInnen,...

So fand am 27. und 28.02.2010 in Kitzingen das erste ITLS-Basic-Seminar statt, an dem 14 Ehrenamtliche und Hauptamtliche  aus dem BRK-Kreisverband Kitzingen teilgenommen haben. Das Bild zeigt die Teilnehmer die Teilnehmer gemeinsam mit dem ITLS-Instruktoren-Team und dem stv. Chefarzt des Kreisverbandes Dr. Stephan Rapp:

Im Jahr 2011 stellten einige unserer Gemeinschaften das Thema

"Katastrophenschutz"

in den Mittelpunkt der Ausbildung. Dazu fand im Herbst 2010 bereits eine größere Einsatzübung an der Klinik Kitzinger Land statt  Ein wichtiger Meilenstein in den Ausbildungsreihen war dann die Übung '"Sommersturm 2011", deren Inhalt sich wie folgt darstellte:

Übungsannahme war ein ausgeprägtes Sommergewitter, welches den Zeltplatz der fiktiven Veranstaltung regelrecht "wegschwemmte". Dieses Szenario führte dazu, dass durch den vor Ort befindlichen Sanitätsdienst die Schnelleinsatzgruppen Transport, Behandlung, Technik und Sicherheit sowie der Einsatzführungsdienst in Form der Sanitätseinsatzleitung mit der UGSanEL alarmiert wurden um den Betrieb von zwei Unfallhilfsstellen vorzubereiten. Parallel hierzu nahmen das Kreisauskunftsbüro und die SEG Verpflegung ihre Arbeit auf.

In der Folge galt es, insgesamt 26 durch das ND-Team professionell geschminkte Mimen zu sichten, zu versorgen und abzutransportieren. Insgesamt waren weit über 100 Einsatzkräfte unter der Führung des organisatorischen Leiters, 6 Abschnittsleitern und 4 SEG-Führern im Einsatz.

Übungsziel war, die Einsatzstrukturen und Arbeitsabläufe eines Katastrophenschutzeinsatzes darzustellen und zu optimieren sowie das "Umschalten" von Individual- zu Katastrophenmedizin bei den Helfer einzuproben. Parallel galt es, die in den letzten Jahren neu entwickelten Einsatzstrukturen inklusive der Triage, der Registratur und der Klinikverteilung "real" auszutesten.

Die Bereitschaften waren unter anderem mit der SanEl, der UG SanEl, 2 SEG Behandlung, den 3 Rettungswagen der UG Rett, 2 SEG-Transport, der SEG Technik, der SEG Verpflegung und dem Kreisauskunftsbüro im Einsatz.

Als zum Abschluss der Übung dann tatsächlich ein "echtes" Sommergewitter aufzog war zum Glück das eingesetzte Material schon wieder mit der Erkenntnis verlastet, dass der KV Kitzingen jederzeit einem solchen Szenario gewachsen ist.

Abschließend stellten sich die Einsatzkräfte mit den Fahrzeugen zum Gruppenbild:

In 2012 wird die Ausbildung im Hinblick auf den Katastrophenschutz fortgesetzt. Insbesondere die Abstimmung unter den Führungskräften steht im Mittelpunkt. In mehreren Besprechungen wurden Themen wie die Mitwirkung in den ufr. Kontingenten, im ManV-Konzept im ILS-Bereich Würzburg, die nichtärztliche Vorsichtung mSTaRT,... behandelt. Die Abläufe in der Gestaltung von BHP 25 und UHS sollen standardisiert werden und abschließend eine Einsatzübung durchgeführt werden.

 

In den Bereitschaften unserer Kreisverbandes waren zum 31.12.2011 634 Jugendliche und Erwachsene engagiert; davon 442 im aktiven Dienst. Sie haben insgesamt 29.926 ehrenamtliche Stunden geleistet. An der rettungsdienstlichen Vorhaltung waren sie mit 16 % beteiligt!

 

Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch Kostenerstattungen, Spenden, Zuschüssen und Erträgen aus eigenen Aktivitäten.

 

Highlight in 2012 ist sicher die Indienststellung der Mobilen Sanitätsstation. Sie hat einen Wert von annähernd 35.000 Euro und konnte mit Spenden in Höhe von 20.000 Euro und Eigenmitteln der Gemeinschaft finanziert werden.

Zeitgleich konnte Thomas Ringelmann in Augsburg ein aus, durch die Landesebene gewonnenen Spendenmitteln, finanziertes "neues" Motorrad übernehmen, das die in die Jahre gekommene Einsatzmaschine ablöst. Bei dem neuen Motorrad handelt es sich um eines von 7 für die Bayer. Motorradstreife erworbenen und dann umgestalteten  Leasingrückläufern.

Ende 2013 konnen der neue Einsatzleitwagen für die UG SanEl und der GW San 25 in Dienst gestellt werden. Mit der Auslieferung des Mannschaftstransportwagens für die SEG Behandlung im Februar 2014 ist diese komplett neu ausgestattet.

In den Jahren 2014/2015 stand die Weiterentwicklung der Einsatzkonzepte unserer SEG´s Behandlung im Fokus. Erprobt wurden diese dann mit gutem Erfolg bei den Einsatzübungen "ConneKT2015" bzw. "Helios-Klinik".

In 2015 wurden auch alle unsere Einsatzfahrzeuge des KatS/der Bereitschaften mit Digitalfunk ausgestattet. Zum Jahreswechsel 2015/2016 wurde die SEG-Struktur überarbeitet und nun werden 5 Schnelleinsatzgruppen Transport und 2 Schnelleinsatzgruppen Technik und Sicherheit vorgehalten.

In 2016 stellte der Fachdienst Technik und Sicherheit einen besonderen Schwerpunkt dar. Nicht nur, dass zum Jahresbeginn aus der gemeinsam durch die Bereitschaften  Kitzingen und Prichsenstadt gebildeten SEG T+S zwei eigenständige SEG´s in Kitzingen und Wiesenheid/Prichsenstadt gebildet wurden, es wurde auch der Gerätewagen T+S in Kitzingen ersetzt und massiv Personal in diesem Bereich qualifiziert:

 

Die Arbeit unserer Bereitschaften erfolgt auf der Basis der BRK-Satzung und der hierauf aufbauenden Ordnung der Bereitschaften sowie der Dienstvorschrift hierzu!

Unsere örtlichen Bereitschaften finden Sie im ganzen Landkreis Kitzingen!
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