fahrdienst-header-mit_Gurt.jpg Foto: D. Möller / DRK e.V.
KrankentransportKranken-Transport

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Krankentransport durch den Patientenfahrdienst

Nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner vor Ort Kontakt auf.

Kostenlos unter der Nummer 
0800 / 20 19222

Die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung haben Anspruch auf Übernahme der Fahrkosten nach § 60 SGB V, wenn sie im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse aus zwingenden medizinischen Gründen notwendig sind und vom Arzt verordnet wurden. Welches Fahrzeug dabei benutzt werden kann, richtet sich nach der medizinischen Notwendigkeit im Einzelfall und wird vom Arzt entschieden.

Schnell und sicher zur Behandlung

Die Übernahme der Fahrkosten zu einer ambulanten Behandlung erfolgt, bis auf die vom Gemeinsamen Bundesausschuss in den sogenannten Krankentransport-Richtlinien festgelegten besonderen Ausnahmefällen, nur nach vorheriger Genehmigung durch die Krankenkasse. Zu den besonderen Ausnahmefällen zählen beispielsweise Fahrten zur onkologischen Strahlen- und Chemotherapie sowie zur ambulanten Dialysebehandlung. Auch Schwerbehinderte bekommen die Kosten für Fahrten zur ambulanten Behandlung u.a. dann erstattet, wenn sie einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "aG" (außergewöhnliche Gehbehinderung), "Bl" (blind) oder "H" (hilflos) besitzen oder den Pflegegrad 3,4 oder 5 nachweisen können. Bei Pflegegrad 3 muss die eingeschränkte Mobilität zusätzlich von einem Arzt dokumentiert werden.

Versicherte haben 10 % des Fahrpreises, mindestens 5 Euro und maximal 10 Euro pro Fahrt, jedoch nie mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten als gesetzliche Zuzahlung selbst zu tragen. Bei Fahrkosten müssen die Zuzahlungen auch für Kinder und Jugendliche geleistet werden.

WIE FINDE ICH DIE RICHTIGE BEFÖRDERUNGSART?

Ist medizinisch-fachliche Betreuung erforderlich?

Gehen Sie sicher, dass Ihr Patient tatsächlich keiner medizinisch-fachlichen Betreuung bedarf. Wenn Sie eine "Verordnung einer Krankenbeförderung" selbst erstellen wollen, kreuzen Sie bitte das Feld "nein" unter medizinisch-fachliche Betreuung an. Ebenso ist bei der Whl des Transportmittels das Feld bei "andere" anzukreuzen und durch den Zusatz "Patientenfahrdienst" zu beschriften.

Wenn Sie eine solche Verordnung vom Arzt erhalten haben, vergewissen Sie sich bitte über die vorgenommenen Eintragungen.

Welche Art und Umfang des Transportes wird benötigt?

Der Betreute Patientenfahrdienst mit zwei qualifizierten Mitarbeitern ist ausgelegt für Personen, die liegend auf der Fahrtrage oder sitzend im Tragestuhl befördert werden müssen bzw. aus anderen Gründen die intensive Betreuug des zweiten Mitarbeiters benötigen. Dieses Transportmittel ist Ideal zur Überwindung von Hindernissen wie z.B. Treppen im Sitzen oder Liegen.

Der Betreute Patientenfahrdienst mit einem Qualifizierten Mitarbeiter im Behindertentransportwagen ist ausgelegt, für Personen, die ohne weiteres im Rollstuhl transportiert werden können. Sollten Sie zum Zeitpunkt des Transportes über keinen Rollstühl verfügen, stellen wir zu diesem Zweck sehr gerne einen zur Verfügung.

Der betreute Patientenfahrdienst mit einem qulaifizierten Mitarbeiter im Behindertentransportwagen ist ausgelegt, für Personen, die zum Transport auf keine spezielle Fahrzeugeinrichtung, jedoch auf Hilfe und Betreuung angewiesen sind, so z.B. gehfähige Personen.

GEBÜHRENFREIE AUFTRAGSERTEILUNG UNTER:
0800 - 20 19 222

Wenn es Ihnen möglich ist, klären Sie bitte vorab bei der entsprechenden Krankenkasse die evtl. Befreiung oder Zuzahlung ab. Gerne übernehmen wir dies auch für Sie.

Halten Sie bitte für die Transportbeauftragung die Patienten -, Transport- und Krankenkassendatenbereit ( alle Daten z.B. auf der "Verordnung einer Krankenbeförderung" ).

Unser Fuhrpark besteht aus derzeit 3 Spezialfahrzeugen für Liegend-, Sitzend- und Rollstuhlfahrten. Diese Fahrzeuge sind nicht nur sehr zweckmäßig ausgestattet, sondern auch geräumig und mit entsprechender Sicherheitsausstattung versehen. So dienen z.B. zur sicheren Befestigung der Rollstühle im Innenraum spezielle Halterungen.

Unsere Fahrzeuge können zum Transport von gehfähigenliegenden, im Rollstuhl oder Tragestuhl sitzenden Patienten genutzt werden. Ein spezielles Tragesystem, sowie Form und Material von Trage und Tragenauflage sorgen für einen schonenden Transport.

Alle Patienten werden während des Transportes mit entsprechenden Gurten gesichert

Im Bedarfsfall kann eine Begleitperson ( z.B. Eltern, Krankenschwester, Angehörige ) mitgenommen werden.

Unser Peronal verfügt ausnahmslos über eine fundierte qualifizierte Ausbildung und Erfahrung im Umgang mit Patienten. Weiterhin ist der Besitz einer gültigen Personenbeförderungserlaubnis eine Vorraussetzung für den Einsatz im Patientenfahrdienst des Roten Kreuzes. Darüber hinaus haben unsere Fahrer eine Fahrsicherheitsschulung in Theorie und Praxis absolviert

Alle Disponenten haben einschlägige Ortskenntnisse und können Sie bei Anfragen zu Wahl des geeigneten Transportmittels  kompetent beraten. Für die Abwicklung der Einsätze wird moderne Telekommunikations-, und Computertechnik verwendet.

Wie geht es weiter?

Nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner vor Ort Kontakt auf.

Kostenlos unter der Nummer 
0800 / 20 19222